AUDI liefert ab Sommer die vierte Generation des S4
als Limousine und Kombi Avant, die von einem Dreiliter-
Sechszylinder-Turbo mit Direkteinspritzung und
354 PS angetrieben wird. Sie ist 75 kg leichter, braucht
nur 4,7 Sekunden für den Spurt auf 100 km/h und im
NEFZ-Zyklus 7,4 Liter Super auf 100 km. Serienmäßig
sind Achtstufen-Tiptronic, Allradantrieb und LEDScheinwerfer
an Bord, auf Wunsch gibt es Sportdifferenzial,
Dynamiklenkung und das virtuelle Cockpit.
Preis: 59 300 Euro (Limousine), 61 150 Euro (Avant).
Sonntag, 10. April 2016
Handy statt Schlüssel
VOLVO Während Nissan seine Leaf-App kürzlich wegen
der Gefahr von Hackerangriffen deaktivierte, setzt
Volvo künftig verstärkt aufs Smartphone. Auf dem
Mobile World Congress stellten die Schweden ihren
neuen Türöffner vor, der aus nicht mehr als einem
Smartphone und einer App besteht. Öffnen, Schließen
und Starten erfolgen über eine Bluetooth- Verbindung
zwischen Handy und Auto. Ab 2017 will der Hersteller
die Technik in die Serie bringen, erste Pilotversuche
sollen bei der Volvo-Carsharing-Toch tergesellschaft
sunfleet in Göteborg starten.
Neuer 105-PS-Diesel
MAZDA hat den 3 ab Mitte des Jahres in einer neuen
Motorvariante ab 23 190 Euro im Programm. Der 1,5-
Liter-Skyactiv-Diesel mit 105 PS und bis zu 270 Newtonmetern
Drehmoment kommt bereits im Mazda 2
und CX-3 zum Einsatz und soll in Kombination mit
dem Sechsgang-Schaltgetriebe 99 g/km CO ausstoßen.
Auf Wunsch gibt es den Einstiegsdiesel auch
zusammen mit der Sechsstufenautomatik, das Start-
Stopp-System i-stop gehört dagegen immer zur Serien
ausstattung. Den Motor wird es sowohl für die
Limousine als auch für die Schrägheckversion geben.
Das Marken-Comeback nimmt Formen an
BORGWARD hat bei einer Präsentation
im Umfeld des Genfer Automobilsalons
zwei neue Modelle
vorgestellt und weitere Details zur
Unternehmensentwicklung bekannt
gegeben. Nach dem bereits
gezeigten 4,71 Meter langen BX7
sollen der kompakte BX5 (4,48 m)
und die sportliche Coupé-Variante
BX6 TS auf derselben technischen
Basis das Portfolio erweitern. Die
ersten Exemplare des BX7 laufen
derzeit in der Nähe von Peking
vom Band und sollen noch im
ers ten Halbjahr zu den dortigen
Händ lern kommen. Der Marktstart
in Deutschland ist für Ende 2017
geplant, alle Baureihen sollen in
Europa nur als Plug-in-Hybrid
oder als Elektromodell angeboten
werden. Gleichzeitig gab das Unternehmen
bekannt, mittelfristig
auch in Deutschland produzieren
zu wollen. Die neue Borgward
Group gehört zum chinesischen
Fahr zeugbauer Foton und beschäftigt
derzeit rund 2500 Mitarbeiter.
Samstag, 9. April 2016
Phideon für China
Als Nachfolger des Phaeton präsentiert VW in Genf die komplett neue Luxuslimousine
PHIDEON, die jedoch zunächst nur für den chinesischen Markt gedacht ist.
Weil der Vorstoß von VW in
die Oberklasse nicht sehr
erfolgreich war, sollte es für den
seit 2002 gebauten und soeben
eingestellten Phaeton keinen
ähnlich gearteten Nachfolger
geben. Doch wegen der guten
Absatzzahlen in China hat man
sich mit dem dortigen Partner
SAIC zusammengetan und eine
5,05 Meter lange Limousine mit
dem klangvollen Namen Phideon
entwickelt, die als erster VW
auf dem Modularen Längsbaukasten
(MLB) basiert. Während
das Design von der letztjährigen
Schanghai-Studie C Coupé GTE
abgeleitet wurde, stammen die
Motoren aus dem Konzernfundus.
Das Topmodell kommt mit
einem aufgeladenen Dreiliter-V6-
Benziner, 300 PS und Allradantrieb,
später wird es auch einen
Zweiliter-TSI mit Frontantrieb
sowie eine Plug-in-Hybridvariante
geben. Der lange Radstand
von mehr als drei Metern schafft
auch im Fond reichlich Platz auf
elektrisch verstellbaren Sitzen
mit Heizung und Belüftung, der
Komfort profitiert von einer
neuen Luftfederung mit fünf
Fahrmodi und der elektrischen
Zuziehhilfe der Türen. Weitere
Premieren sind Head-up-Display,
Nachtsichtgerät, moderne Assistenzen
– und der Produktionsort:
Der Phideon wird nicht in der
Gläsernen Manufaktur in Dresden,
sondern in China gebaut.
Abonnieren
Kommentare (Atom)




