Als Nachfolger des Phaeton präsentiert VW in Genf die komplett neue Luxuslimousine
PHIDEON, die jedoch zunächst nur für den chinesischen Markt gedacht ist.
Weil der Vorstoß von VW in
die Oberklasse nicht sehr
erfolgreich war, sollte es für den
seit 2002 gebauten und soeben
eingestellten Phaeton keinen
ähnlich gearteten Nachfolger
geben. Doch wegen der guten
Absatzzahlen in China hat man
sich mit dem dortigen Partner
SAIC zusammengetan und eine
5,05 Meter lange Limousine mit
dem klangvollen Namen Phideon
entwickelt, die als erster VW
auf dem Modularen Längsbaukasten
(MLB) basiert. Während
das Design von der letztjährigen
Schanghai-Studie C Coupé GTE
abgeleitet wurde, stammen die
Motoren aus dem Konzernfundus.
Das Topmodell kommt mit
einem aufgeladenen Dreiliter-V6-
Benziner, 300 PS und Allradantrieb,
später wird es auch einen
Zweiliter-TSI mit Frontantrieb
sowie eine Plug-in-Hybridvariante
geben. Der lange Radstand
von mehr als drei Metern schafft
auch im Fond reichlich Platz auf
elektrisch verstellbaren Sitzen
mit Heizung und Belüftung, der
Komfort profitiert von einer
neuen Luftfederung mit fünf
Fahrmodi und der elektrischen
Zuziehhilfe der Türen. Weitere
Premieren sind Head-up-Display,
Nachtsichtgerät, moderne Assistenzen
– und der Produktionsort:
Der Phideon wird nicht in der
Gläsernen Manufaktur in Dresden,
sondern in China gebaut.

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